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Jemand
hat gesagt, dass man sich möglichst früh erst mal ein wenig
vorstellt. (also was für Diejenigen, die es wirklich interessiert und Alles ganz genau wissen wollen) |
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Dank der unendlichen Geduld meiner Eltern und dem
Verein der Harmonikafreunde Leonberg Eltingen fand ich
im Kindesalter über die Melodica zu meinem
ersten Akkordeon. Akkordeon - Einzelunterricht
genoss ich bei dem faszinierenden Lehrer Paul Eiß, der seinen Unterricht mit
grenzenlosem Enthusiasmus und Idealismus gestaltete. Im interessanten Alter, in dem einem als
Heranwachsendem das Feuer an allen
Seiten gleichzeitig ausbricht, hat er mir gestattet, ja es sogar unterstützt,
eigenen Stil, persönliches Temperament, Spielcharakter sowie Umbauideen in
das Spiel einzubringen. Auf diese Weise hat er mir ermöglicht parallel zum klassischen Akkordeonunterricht und Harmonielehre, mich im freien Spiel (auswendig) zu entwickeln und die Begeisterung für Improvisation zu nähren. Dies war recht wichtig, da seinerzeit das Akkordeon leider mit der Pubertät meiner direkten Umgebung kollidierte und man als Almdudler bei vielen Gleichaltrigen (mit wenigen aber wichtigen Ausnahmen) eher mit pickeltypischen Bemerkungen und Gelächter bedacht wurde. Da brauchte man einen Lehrer, der dafür sorgte, die Liebe zum eigenen Instrument zu stabilisieren, es mit Stolz in den Unterricht zu tragen und immer das Gefühl zu haben auf einem Sprungbrett zu stehen. Dies meinte ich mit faszinierendend. "Du hast behauptet du könntest eben nun mal nicht hexen? -- Dann wird's aber höchste Zeit!" Jedoch - Devise: Musik von ganz innen raus, durch den Kopf über die Finger ins Instrument – aber mit höchster Präzision und Sauberkeit – sonst wird’s ein ,, GeÖrgele’’. Nun denn: Erste "Auftritte" ab
14 bei Seniorenveranstaltungen/ Kaffeenachmittagen mit Tanz, und natürlich viel
Gesang, Weihnachtsfeiern - erster Applaus - wichtige Erfahrung in diesem Alter.
Und wenn ich heute gefragt werde woher ich denn die vielen alten Schlager und
Lieder kann, dann ist es als würde man in diese Zeit zurückversetzt - die
Songs, die damals Alle von früher her kannten, sind die Evergreens von heute. Das
Glück war mir besonders wohl gesonnen als ich meine liebe Frau Susanne kennen gelernt habe und wir 92 heirateten. Ein stabiles Jahr später waren wir mit
Katrin eine richtige Familie und 95 mit Annika komplett. In diesen Dreien hab
ich wohl die ehrlichsten und somit wichtigsten Kritiker gefunden. Nachdem meine Frau
selbst mit Klarinette und Saxofon im Musikverein groß geworden ist, stößt
meine musikalische Aktivität nicht nur auf ihr Verständnis sondern auf ihre volle
Unterstützung und dies überträgt sich auf die ganze Familie. So,
das war's fürs Erste - das darf es aber von dem Wichtigsten der Welt, der
eigenen Familie, nicht gewesen sein. Hier gibt es bald einen Link, der heißt:
PRIVAT, der wird im Moment von Frau und Kindern selbst zusammengebastelt - da
bin ich wirklich gespannt; Sollten
Sie durch reines Lesen hier angekommen sein, so möchte ich mich bei Ihnen in aller Form für
Ihre Geduld und für Ihr Interesse
bedanken. Rainer Kühnle
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